Kakushöhle, Mechernich

Im 19. Jh. wurde die steinzeitliche Höhle entdeckt. Funde lassen darauf schließen, dass nomadisierende Jäger von hier aus Mammut, Höhlenlöwe, Wollnashorn etc. gejagt haben.

 

Ich betrat die große Höhle an einem warmen Frühlingstag, im Inneren war es merklich kühler. Steintreppen führen zu höher gelegene Nebenhöhlen. Große Kalksteine hängen im Weg, ich muss mich bücken, um weiterzukommen. Ich zwänge mich durch einen schmalen Felsspalt, jetzt beginnt meine Erkundung des Außenbereichs.

 

Treppen führen hinauf und wieder hinab. Felsbrocken wollen um- oder unterlaufen werden. Ich liiieeebe so etwas. Wer sich etwas Abenteuerlust bewahrt hat, ist an der Kakushöhle genau richtig.

 

Darüber hinaus wachsen und blühen hier sehr viele unterschiedliche Pflanzen. Ich kam also in allen Richtungen auf meine Kosten.

 

Nach der Besichtigung wanderte ich gemütlich über die Eifelhöhe hinunter nach Vollem ins Veybachtal. Schon die Römer leiteten ihr Wasser aus dieser Eifel-Gegend nach Köln. Ich wandere ab Vollem auf dem Sonnen-Wanderweg Nr. 7, 8 bis Vussem.

 

 Anfahrt: per Zug von Köln nach Mechernich, ab hier Bus 830 bis Haltestelle Dreimühlen

(an der Kakushöhle)

Kosten: Liegt im VRS-Gebiet

Wanderweglänge: 6 km

Steigung: 100m

Einkehr: Kiosk mit Innen/Außenbestuhlung an der Kakushöhle

Wanderkarte: Mechernich/Kommern 1:25.000

 

Besucht April 2013