Steinbachtalsperre

 

Im letzten Sommer bin ich mal wieder zur Steinbachtalsperre gewandert. Der Bus hält im kleinen Dorf  Kirchheim. Ab hier laufe ich ins Tal des Steinbaches, Namensgeber der Talsperre. Der Weg geht an weiten Feldern vorbei, so dass einzelne Dörfer in der Ferne wie Kleckse anzusehen sind.

 

Schon von weitem sehe ich das hohe Dach des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters Schweinheim. Dieses Anwesen möchte ich mir ansehen. Das Backsteingebäude ist von einem Park mit altem Baumbestand umgeben. Auf den weiten Koppeln ringsherum tummeln sich Pferde. Das denkmalgeschützte Haus wird auf behutsame Art in ein Yoga-Zentrum umgebaut.

 

Der Weg durchs Steinbachtal ist ländlich schön, Wald und Felder wechseln sich ab.

 

Der sanft ansteigende, begraste Staudamm türmt sich vor mir auf.  Den schattigen Serpentinenweg an der Staumauerseite gehe ich langsam hinauf. Ein schöner Blick übers Steinbachtal und zur anderen Seite über den Stausee, belohnt mich für die Mühen. Die erste Bank am See nutze ich zur Pause.

 

Ich laufe einen angenehmen Waldweg am Stauseeufer entlang. Am Ende des Sees liegt

das Waldgasthaus Steinbachtalsperre. Es verfügt über eine Außenterrasse mit Schatten spendenden Bäumen.

 

Gleich am Parkplatz befindet sich eine Bushaltestelle. Mit dem stündlich fahrenden Bus komme ich zum Bhf. nach Euskirchen.


Anfahrt: mit dem Zug bis Euskirchen, ab hier per Bus bis Kirchheim
Rückfahrt: ab Steinbachtalsperre per Bus bis Euskirchen, weiter mit dem Zug nach Köln
Achtung: der Bus ab Steinbachtalsperre fährt erst ab 01.05.
Kosten: gehört zum VRS-Gebiet
Wanderkarte: Bad Münstereifel 1:25.000
Einkehr: Waldgasthaus oder Bistro an der Steinbachtalsperre

letze Wanderung Juli 2011