Von Quiddelbach zur Nürburg, Eifel

 

Ohne Auto zur Nürburg in die Eifel zu gelangen, ist schon eine Herausforderung.

 

Ich fand eine Anfahrt bis Quiddelbach. Von der Apollinaris Kapelle, erbaut 1881, mache ich mich auf zur Nürburgruine.

 

Der Weg steigt gemächlich an, es geht durch urwaldähnlichen unberührten Wald. Eine große Lichtung lässt mich über die Baumwipfel hinweg, in einiger Entfernung Ort und Ruine Nürburg erblicken. Sieht imposant aus.

 

Der Nürburgring umschließt den Ort kreisförmig. Auf meiner Wanderung höre ich immer wieder den hohen Ton starker Motoren. Für Sekunden setzt der Ton aus, aha, kuppeln, dann greift der Motor meine Gehörgänge erneut an. Das alles gehört in diese Gegend (bin ja auch Formel-1-Fan).

 

Die Burg ist eine Überraschung für mich. Es ist ein großes, gut erhaltendes Gelände.  Der hohe Bergfried ist begehbar und die Aussicht über das Land einfach unbeschreiblich. Wenn schon das Siebengebirge 40 Gipfel hat, dann hat die Eifel wahrlich hunderte . . .

 

Nachdem ich mich von der Burg getrennt habe, gehe ich langsam, den Ausblick genießend den Berg herunter. 

 

Anfahrt: per Zug bis Ahrbrück, umsteigen in Remagen. Weiter per Bus bis Quiddelbach, umsteigen in Adenau


Kosten: gehört zum VRS-Gebiet
Öffnungszeiten der Burg: Dienstag bis Sonntag
Eintritt: 3 Euro/Person
Einkehr: in Nürburg
Wanderkarte: Eifelverein Nr. 11, Oberes Ahrtal 1:25.000

Besuch 2011