Dalheimer Klostergärten

Per Reisebus besuchte ich diese sehenswerte Anlage. Seit 2007 wird das ehemalige Kloster zum Museum umgestaltet.


Mit Feingefühl wurden alte Mauern und moderne Präsentation des einstigen Klosterlebens zusammen geführt.


Durch die kleine Parkanlage kommen wir zum Museumseingang. Wir wundern uns über die Holzbuden. Später erfuhren wir: in Kürze findet ein Fest statt. Da stellen Klöster ihre Erzeugnisse aus und verkaufen sie auch.


Der lang gezogene Prälaturgarten war einzig dem Prior und seinen Gästen vorbehalten. Der Prior wohnte nicht bei seinen Chorherren, er hatte ein externes Haus.


Ich finde den Garten ganz wunderbar. Nach einem kleinen Regenguss, roch der Fenchel herrlich intensiv.


Der Konventgärten war den Chorherren zugänglich . . .wir dürfen heute in alle Gärten gehen "freu". Ich bin eine große Pflanzenfreundin - das hier ist für mich ein El Dorado!

Viele Lavendel-Beete verströmen einen intensiven Duft, gepaart von Minzen. Beim Seifenkraut las ich: wurde zum Bier schäumen genutzt. Upps! Das wusste ich gar nicht?!


Hinter den Klostergärten schließen sich Nebengebäude, Viehställe, Mühle und Entenweiher an. Es ist so interessant, das alles zu erkunden.


An einer Stelle ist der Grundriss der ersten Kirche aus dem 12. Jh. zu sehen. Hier gründeten die Augustinnerinnen ein Kloster.