Familiäre Ahnenforschung

Wegekreuz in Müldorf, von meiner Familie 1875 gestiftet
Wegekreuz in Müldorf, von meiner Familie 1875 gestiftet

Seit vielen Jahren forsche ich in Kirchen- und Personenstandsbüchern nach meinen Vorfahren. Ich ließ mir von meinen älteren Verwandten viele Anekdoten erzählen, manche traurig, andere lustig; brachte für die Nachwelt alles zu Papier.

 

In Köln, Wissen, Brandenburg und Bornstedt saß ich über alten Kirchenbüchern. Es hat einige Zeit gedauert bis ich die Schrift und die Lateinworte lesen konnte. Die erste Zeit hat mir meine Mutter sehr geholfen, im Internet helfen Foren bei der Entzifferung.

 

In Brühl, Adenau und Nörvenich las ich in alten Personenstandsbüchern. Adenau schockte mich mit Büchern von Anfang 19. Jahrhundert. Durch die französische Besetzung sind die Bücher in französisch geschrieben und dann noch in Sütterlin! Ich ließ alle Dokumente kopieren und jagte jedes Wort durch den Google-Übersetzer. Sehr "schön" sind die Daten nach dem franz. Revolutionskalender - es gab für mich viel zu lernen. . .   

 

In GeneaNet veröffentliche ich einen Großteil meiner Ahnensammlung. In Ahnenforschung.Net tauschen MItglieder ihre Erfahrung aus.

 

 

FAMILIE MÜTTERLICHERSEITS 

     

Meine Mutter hatte immer geglaubt, dass ihre Familie seit Jahrhunderten in Köln lebte - leider nicht.  Zum Glück fand ich Kirchenbuch-Eintragungen aus dem Jahr 1750, welche eindeutig auf die Weber-Linie meiner Großmutter hinwiesen. Der Familienfrieden ist gerettet!

 

Die meisten kamen ab 1850 aus den Dörfern in die Stadt, um Arbeit und ein Auskommen zu finden. Die Vorfahren meiner Mutter stammen aus Adenau/Eifel, Koblenz, Wissen/Sieg Dremmen/Heinsberg, Merl.

 

 Bei meinen Recherchen fiel mir auf, das 1867 sehr viele Ahnen vestorben sind. Ih fand heraus, dass in diesem jahr die Cholera in Köln wütete. Die Verstorbenen kann ich nicht fragen, diese Infos am Rande bringen mich meinen Vorfahren näher. Geht es Euch auch so? 

 

 

FAMILIE VÄTERLICHERSEITS

 

Sie stammt aus Potsdam und Berlin, deren Vorfahren aus Krausnick/Spreewald, Retzow, Jerchel.

 

Mein Ur-Urgroßvater war als Lehrer und Kantor im kleinen Dorf Grube bei Potsdam eingesetzt. Nach Jahrzehnten wurde in einer alten Zeitung (als Makulatur beim Tapezieren genutzt) der Nachruf auf den beliebten Lehrer Lösch gefunden - ganz rührend.

 

Meine Ur-Großeltern bekamen zu ihrer Hochzeit 1885 eine Familienbibel geschenkt. Auf den ersten Seiten trugen sie alle Familiendaten ein. Diese Daten halfen mir, den Anfang zu meiner Ahnenforschung zu finden.

 

Der Grabstein meiner Urgroßeltern steht auf dem Denkmal geschützten Teil des Bornstedter Friedhofs.

 

 

Wer sich auch für Ahnenforschung interessiert, kann sehr gerne Kontakt zu mir aufnehmen.

Ich würde mich freuen

Karin

 

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Kommentare: 1
  • #1

    schulze (Dienstag, 15 September 2015 12:57)

    ...ich suche meine Vorfahren aus Bornstedt/börde.
    Friedrich Schulze * ? gest. 12.05.1754
    Ehefrau Margarete Nesemann 1719-01.07.1800
    Können Sie helfen?
    m.f.g. Axel