Kölner Dom

Der Kölner Dom - weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Die Grundsteinlegung zum gothischen Dom erfolgte 1248.Nach ca. 300 Jahren Bauzeit wurde die Arbeit eingestellt. Gothik war aus der Mode und Geld war auch knapp.

 

Zu Beginn des 19. Jh. wurden alte Baupläne des Doms in Paris gefunden. Noch heute heißen Kölner Staßen nach Joseph Görres (Görresplatz) und Sulpiz Boisserée (Boisseréestr.), den unermüdlichen Fürsprechern des Weiterbaues am Kölner Dom.

 

1823 wurde die Dombauhütte wieder eröffet, der erste Dombaumeister war Ernst Friedrich Zwirner. Mit Unterstützung des Preußenkönigs Friedrich WIlhlem IV. wurde mit dem Weiterbau begonnen.

 

1880 war der Bau vollendet. Ein großes Fest, in Anwesenheit des damaligen deutschen Kaisers Wilhelm I., wurde gefeiert, ein Umzug fand statt- so lieben wir Kölner das "schmunzel". Genauere Einzelheiten hier.

 

Ich besuche den Kölner Dom sehr oft. Die Höhe, das einfallende Licht, der Dreikönigenschrein, die vielen Fenster mit Bibel-Darstellungen und der wundeschöne Mosaikboden, das alles gefällt mir - auch unser neues Richter-Fenster. Es wurde aus vielen bunten Scheibenstücken zusammengefügt. Sobald am frühen Nachmittag die Sonne durch dieses Fenster scheint, sind die umliegenden Wände in buntes Licht getaucht. Mystisch schön - so empfinde ich es.

 

Der Kölner Dom ist mit seinen 157 m das dritthöchste Kirchengebäude in Europa. An irgend einer Stelle befindet sich immer ein Gerüst. Unsere Dombaumeisterin sagte so treffend: ohne Gerüst keine Pflege, ohne Pflege käme der Verfall.

 

6 Mio. Menschen im Jahr, das bedeutet 20.000 pro Tag, besuchen den Kölner Dom. Keiner muss Eintritt zahlen und fotografieren ist erlaubt - im Gegensatz zu vielen Kirchen in anderen Städten.