Spaziergang von Deutz zum Dom

Alt St. Heribert
Alt St. Heribert

Wie singt Ludwig Sebus so schön "luur'ens vun Düx noh Kölle" Ich habe es umgewandelt in: geh mal von Deutz nach Köln.

 

Mein erster Anlaufpunkt war der Triangel-Tower. In kurzer Zeit schafft der Aufzug 28 Etagen zur Aussichtsplattform. Keine Probleme mit Magen oder Ohrendruck. Wenn ich da an den Aufzug im Colonius denke!!! Gut, dass ist 30 Jahre her.

 

Das ehemaligen Lufthansa-Gebäude wurde erneuert und heißt nun Lanxess-Tower. Strahlend weiße Treppenstufen bringen mich auf die Fußgänger-Ebene rund um den Glaspalast.

 

Rheinseitig gibt es 2 Restaurants mit Außenterrassen und schönem Blick über den Rhein.

 

Mich interessierten besonders die Ausgrabungen während des Baus der neuen Freitreppe -offiziell Rhein-Boulevard genannt. Ein Stück Mauer und ein Stück Turm wurden frei gelegt. Ich hoffe, diese historishen Schmuckstückchen werden erhalten und ins Gelände integriert.

 

 

Langsam schlendere ich über die Deutzer Brücke. Zu beiden Rheinseiten gibt es so vieles zu entdecken.

 

Das Kölner Panorama kommt langsam näher. Dom- und Rathaus-Türme verschmelzen zu einer Einheit. Diesen fotografischen Spaß lasse ich mir nicht entgehen.

 

Die Brücke wird an beiden Seiten von Pflanzen-Rabatten eingefasst.

Mein Weg führt mich über den Heumarkt zum Alter Markt. Am Eiscafé Marco Polo nehme ich auf einen Cappuccino Platz.

 

Gleich vor mir steht das Jan-von-Werth-Denkmal. Hier steppt (immer) der Bär. Stadtführer erklären ihren Zuhörern die Geschichte des Feldherren, Müßiggänger nehmen auf den Stufen Platz, KInder greifen nach den Wasserstrahlen . . .

Ein kurzes Stück durch schmale Gassen und ich stehe auf dem Domvorplatz.

 

Zu allen Jahreszeiten tummeln sich hier Menschen. Ich mag diese Atmosphäre. Etliche hören den Musikern zu, die wirklich super spielen. Andere schauen auf den Pflastermaler.

 

Gruppen scharen sich um ihre Stadtführer und merken sich die Jahreszahl der Dom-Grundsteinlegung "1248".

 

Interessant sehen die Verrenkungen der Fotografierenden aus, die unbedingt den Dom im Ganzen ablichten möchten. Aus dieser Nähe sehr schwierig.