Kobern-Gondorf, Matthiaskapelle

 

Mein Ziel: Matthiaskapelle, Nieder- und Oberburg von Kobern-Gondorf.

Durchs schmale Mühlbachtal ging ich langsam nach oben. Eine Abzweigung führte mich zur Niederburg. Sie liegt auf einem Felssporn. Der Ausblick über die Mosel und auch ins hintere Mühlbachtal ist traumhaft schön.

 

Nach der Besichtigung dieser Anlage wollte ich höher zur Kapelle und Oberburg. Die richtige Abzweigung habe ich vor lauter Schauen verpasst. Gut, also die Straße nach oben genommen „knurr“.

 

An dieser Mühlbachstraße steht ein zauberhaftes Restaurant, die Alte Mühle. Das alte, begrünte Gemäuer mit einem wunderschönen Innenhof lädt förmlich zum Verweilen ein.

 

Von der Oberburg ist der Wohnturm wieder aufgebaut worden. Von der weitläufigen Wiese des kleinen Plateaus habe ich einen guten Blick über die Mosel. Gleich nebenan endet der Kreuzweg. Die Stationen sind aus schwarzem Tuffstein geformt. Von hier oben kann ich den steilen Pfad gut überblicken. Es ist ein holperiger, geröllträchtiger Weg – wieder denke ich: gut, dass ich meine Wanderstöcke dabei habe.

 

Mein Weg geht auf die Unterburg zu. Jetzt kann ich genau sehen, wo ich die Abzweigung verpasst habe. Ich muss lachen! Am Wegesrand steht ein wunderschön blühender Vogelkirschbaum! Ich sah nur ihn und überhaupt keinen Weg . . .

 

Öffnungszeit: Die Mathiaskapelle ist nur sonntags geöffnet.
Anfahrt: mit dem Zug von Köln bis Koblenz, umsteigen, mit dem Zug bis Kobern-Gondorf
Fahrtkosten: ich nutze bis Brohl das VRS-Ticket, dann  meine 50%ige Bahnkarte
Wanderkarte:  Maifeld und Untermosel 1:25.000 

Besuch April 2011