Burg Lahneck

 

An der Lahnmündung in den Rhein, erhebt sich Burg Lahneck. Die Burg wurde Anfang des 13. Jh. erstmals erwähnt und im 19. Jh. im gotischen Stil erneuert.

 

Ab Bahnhof Oberlahnstein betrete ich das Burggelände durch eine Efeu umkränzte Gartenpforte. Mächtige Mauern grenzen den äußeren Burghof ab. Über eine Steintreppe gehe ich auf das riesige hölzerne Burgtor zu.

 

An der äußeren Mauer klebt ein schlanker „Rapunzel“-Turm. Der Ausblick in den Garten ist sehr schön. Der verwilderte Halsgraben mit seinen vielen Pflanzen zieht mich magisch an.

 

Die Führung. beginn: Die Burgküche ist mit vielen Gerätschaften bestückt. Der endlos tiefe Burgbrunnen befindet sich in der Küche – sehr praktisch.

 

In der Kapelle wird u. a. eine beeindruckende Reisegeldtruhe aufbewahrt. Sie ist mit einem Scheinschloss und 13 Schloss-Scharnieren versehen, die Kinder dürfen öffnen. Die alte Bibel ist nur 100 Jahre älter als meine eigene Familienbibel, nämlich 250 Jahre. Verzeiht mir meinen Familienstolz.

 

Eine steinerne Wendeltreppe mit hohen Stufen führt durch den Bergfried nach oben. Ich ziehe mich mehr an den dicken Seilen hinauf als das ich steige. Oben werde ich dann mit einer wunderbaren Rundumsicht belohnt.

 

Nach einer angenehmen Pause auf der Terrasse des Burg-Restaurants ging ich wieder herunter nach Oberlahnstein. Ich hatte noch Zeit bis zur Zugabfahrt, die verbrachte ich an der Rhein-Promenade.

 

Anfahrt: von Köln bis Oberlahnstein, umsteigen in Koblenz.
Weg: Aufstieg zur Burg etwas steil
Kosten: Eintritt & Führung 4 Euro
Einkehr:  neben der Burg ist ein Waldcafé

Besuch Sommer 2010