Berliner Kirchen

Wie die meisten anderen Touristen besuchte ich den Berliner Dom und die Kaiser Wilhelm Gedächniskirche. Zwei Monumentbauten ihrer Zeit


Berliner Dom

Etliche Male war ich in diesem Gebäude. Noch heute ist  das "Ausrufezeichen" zu spüren, welches Kaiser Wilhelm II. gesetzt hat. Er wollte mit dem evangelischen Berliner Dom einen Gegenpol zum Petersdom setzen.


Ich bin die vielen Stufen durch das schöne Treppenhaus hinauf gestiegen, um die Aussicht von der Kuppel über Berlin zu genießen.


In der Gruft war ich natürlich auch. Als Familienahnenforscherin haben mich die Särge all der berühmten Preußen sehr interessiert. Tragisch: schon zu Lebzeiten wurde die Gattin des Friedrich II. sehr schlecht behandelt. Niemals durfte sie sein Sommersitz Sanssouci in Potsdam betreten. Selbst im Tode ist ihr keine Genugtuung widerfahren, man weiß nicht in welchem Sarg ihre Gebeine liegen.


Die vielen Fotos sind leider verloren gegangen . . . im PC-Nirwana verschwunden. Grund genug, den Besuch zu wiederholen.




Kaiser Wilhelm Gedächniskirche


Im II. Weltkrieg fast völlig zerstört, blieb nur ein Teil des Turmes und der Kirche erhalten. Der Turm, von den Berlinern liebevoll "Hohler Zahn" genannt, blieb als Mahnmal stehen.


Der verbliebene historische Kirchenraum wird als Museum genutzt. Die bemerkenswerten Mosaiken sind zum großen Teil wieder hergestellt.


Der kirchliche Neubau wurde 1961 geweiht. Den achteckige Waben-Bau nennen die Berliner "Puderdose", den Glockenturm "Lippenstift". Nach dem Betreten der Kirche wird man in blaues Licht getaucht.  Eine geheimnisvolle Atmosphäre umgibt die Besucher.