Museum Villa Liebermann

 

Max Liebermann – mein Lieblingsmaler. Einige seiner Bilder kann ich im Kölner Ludwig Museum bewundern.

 

Die Villa am Wannsee: Ab 1918 verbringt Liebermann mit Frau und Tochter hier seine Sommer. An die 200 Werke entstehen im Garten. Anhand dieser Bilder konnte das Gelände durch die Max-Liebermann-Gesellschaft e. V. rekonstruiert werden. Man denke nur an das Bild „Birkenhain im Park“.

 

Max Liebermann, * 1847  +1935 in Berlin, war ein jüdisch-deutscher Maler. Seine Motive suchte er sich im Arbeitermilieu. 

 

Bei meinem ersten Besuches 2005 war das Hausinnere eine einzige Baustelle.  Ein Tonnengewölbe in Schlosssälen ist eine Sache, in einem verhältnismäßig kleinen Maleratelier, bekommt der Raum durch diese gewölbte Decke ein gigantisches Ausmaß.

 

Hinter der Villa (zur Straße) sind prachtvoll blühende Beete angelegt. Gleich am Hauseingang befindet sich ein Linden-Bosquet. Sind die Vorder- und Hintertür des Hauses geöffnet, geht der Blick vom Garten bis über den Wannsee.

 

Juni 2012 war ich erneut hier. Das Haus ist fertig restauriert. Eine Liebermann und Nolte Gartenbilder-Ausstellung ist bis September zu bewundern. Pikant: die Beiden schätzten sich nicht sehr.

 

Nach meiner intensiven Besichtigung nahm ich wieder eine Auszeit am See. Die Birkenblätter rauschten im aufkommenden Wind. An den Segelbooten klirrten die Stangen im Takt. Ein schönes Fleckchen und mein Buch . . . was brauche ich mehr. Plötzlich scheuchte mich ein kräftiger Donner aus meiner Träumerei. Schnell zum Bus, bevor der Gewitterregen einsetzt. Aber! Ich komme wieder . . .

 

Besuch 2012