Lüttich an der Maas, Belgien

Mit einem Kölner Reisebusunternehmen fuhr ich für einen Tag nach Lüttich.

 

Ein kleiner Stadtrundgang war vorgesehen und ein längerer Aufenthalt im Museum La Boverie anläßlich der Sonder-ausstellung "En Plein Air".

 

Es werden Bilder gezeigt als die Maler begannen in der Natur zu malen. Wieso? Die Tubenfarbe war erfunden worden.

 

Die Industriestadt Lüttich muss man sich erarbeiten, um kleine Schönheiten zu entdecken. Leider hatte ich keinen Stadtplan bekommen -  weder in Köln noch hier in Lüttich. Also nur im Karree laufen und die Richtung zur Kirche St. Paul im Kopf behalten. Sollte ich nochmals herfahren, dann nur it Stadtplan.

 

Die Kathedrale Saint Paul, Bischofssitz, ist wirklich ansehenswert. 1804 wurde sie in ihrer heutigen  neugotischen Form erbaut. Schon 966 entstand hier eine romanische Kirche. Es folgte 1.330 der Bau einer gotischen Kirche.

 

Mir fielen die schön bemalten Decken auf. Auch das Bodenmosaik gefällt mir. Sehenswert ist der Altarraum und die bunten Glasfenster.

 

Der Garten des Kreuzganges stehen zur Zeit Baumaschinen. Vielleicht werden Außenwände der Kirche renoviert?

 

 

 

Eine grüne Oase mitten in Lüttich! Die Insel in der Maas dient der Bevölkerung als Erholungsgebiet. Auf den Wiesen darf man sich aufhalten.

 

Das klassizistische Gebäude wurde 1905 anlässlich der Weltausstellung erbaut. Nach einer aufwendigen Renovierung wurde das Museum La Boverie im Mai 2016 wieder eröffnet. Mir gefällt der Kontrast zwischen historisch und neu sehr gut. Die hellen, klaren Linien in den Räumen lassen die Meisterbilder der Sonderausstellung "En Plein Air" gut zur Geltung kommen.

 

In 1,5 Stunden brachte uns einer lebhaften, charmanten, jungen Frau die Maler und Bilder nahe.

 

Aufenthalt: Juli 2016