Quedlinburg, Harz

Eine schmucke Fachwerkstadt im Harzer Vorland.

 

Ich staune immer wieder über die wunderschönen Gebäude, im alten Stil gepflasterten Marktplätze und Gassen.

 

Der große Marktplatz von Quedlinburg ist von herrschaftlichen Häusern und dem imposanten Rathaus eingefasst. Vor fast jedem Haus gibt es Tische und Stühle. Ich mag es, hier auszuruhen und zu schauen.

 

Quedlinburg soll die größte zusammenhängende Altstadt haben. Kann gut sein, ich bin viele Straßen und Gassen durchwandert und habe bei meinem Ein-Tagesbesuch sicher nicht alles gesehen.

 

Nach meiner Pause am Word-Haus (hat nichts mit PC-Software zu tun, es handelt sich um ein ehemaliges Sumpfgebiet), begann ich mit dem kleinen Anstieg auf den Schlossberg.

 

Als erstes durchstreifte ich den hübschen Schlosspark, dann widmete ich mich der Besichtigung von Schloss und Stiftskirche.

 

Schloss:  Einst beherberte die Burg König Heinrich I. und seine Gemahlin Mathilde - Eltern Kaisers Otto I., Begründer des Ottomanischen Reiches. Die Burg wurde zerstört, als Schloss aufgebaut, immer wieder umgebaut.

 

Ich besichtigte die Räume mit Hilfe eines Audioguides. Das ist sehr entspannend, blieb ich doch unterschiedlich lange vor den ausgestellten Gegenständen stehen.

 

Stiftskirche: Die romanische Basilika besticht mit den kunstvoll verzierten Kapitellen von Säulen und Pfeilern.

In der Krypta schaut man durch ein Gitter in die Grablege Heinrichs und Mathildes. Der Sarkophag Heinrichs ist leider verschollen.

 

Besonders interessierte mich der Domschatz. Sah ich doch im TV vom dreisten Diebstahl, gleich nach dem Krieg, und der teilweisen Wiederbeschaffung des Schatzes Ende der 80er Jahre. Es ist ganz wunderbar, dass wir die herrlichen Stücke nun wieder betrachten können.

 

 

Quedlinburg hat mir sehr gut gefallen, ich komme sicher nochmals hierher.

 

Besuch September 2014