Befreiungshalle, Kelheim

Nach meinem Besuch des Klosters Weltenburg, stieg ich vom Schiff in die kleine Ludwigsbahn. Sie bringt Besucher von der Schiffsanlegestelle hinauf zur Befreiungshalle. Sehr angenehm.


Etwas Geschichte: die Befreiungshalle wurde von König Ludwig I. von Bayern in Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege
1813 bis 1815 errichtet. Der Bau wurde 1842 begonnen und mit Unterbrechungen 1863 beendet.


Die Rundhalle hat eine Höhe von 45 Metern und einen Durchmesser von 29 Metern. Mehr geschichtliche und architektonische Infos stehen in Wikipedia.

 

Die Haltestelle auf dem Berg ist umringt von Restaurant, Kiosk und einem Parkplatz. Am ebenen Weg zur Befreiungshalle stehen Bänke unter schattigen Bäumen. Manchmal gelingt ein Blick hinunter in die Donauenge.

 

Nach kurzem Suchen, finde ich den Aufzug zur Aussichtsterrasse. Der Blick in das weite Donau- und Altmühltal ist wirklich wunderschön.

 

Die pompöse Innenausstattung wird dem gewaltigen Kuppelbau gerecht. Die Namen der einzelnen Schlachten und der Feldherren sind auf Tafeln verewigt.

 

Die Ludwigsbahn brachte mich hinunter nach Kelheim. Im Ort fand ein großer Umzug zu 150 Jahre Befreiungshalle statt. Phantasievolle Gruppen, Musikkapellen, sogar Polit-prominenz maschierten durch den Ort.


Solche großen Bauten sind nicht wirklich mein Ding. Bin ich aber in der Gegend, schau ich es mir auch an.