Trier an der Mosel

Porta Nigra
Porta Nigra

 

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Römische Baudenkmäler, Hoher Dom und Liebfrauenkirche zählen zum Unesco-Weltkulturerbe.

 

Über alle geschichtsträchtigen Daten hinweg ist es auch eine lebendige, liebendwürdige Stadt, in die ich immer wieder gerne fahre.

 

 

 

 

Die Fußgängerzone zieht sich von der Porta Nigra zum Hauptmarkt und verzweigt sich hier zum Dom und Konstantinbasilika.

 

Wunderschön restaurierte Häuser, verschiedenster Stilrichtungen, säumen die Straße. Es ist faszinierend, nach oben zu schauen und die Besonderheiten an den Häusern zu bewundern. Wer gerne Schaufenster anschaut, kommt auch auf seine Kosten. Geschäfte aller Art, Restaurants, Cafés usw. wechseln sich ab.

 

 

Die Hohe Domkirche St. Peter zu Trier ist die älteste Bischofskirche Deutschlands. Die bekannteste Reliquie des Doms ist der Heilige Rock.

 

Wieder steige ich die Stufen in den Chorraum hinauf und schaue andächtig in den abgesonderten Raum. Hier wird in einer kostbaren Holzvitrine (nicht einsehbar), der Heilige Rock aufbewahrt.

 

Von meiner erhöhten Position habe ich einen tollen Blick in den Dom. Die Kuppeldecke der Westseite hat einen tiefblauen Untergrund mit reichen Stuckarbeiten - wunderbar.

 

Die Liebfrauenkirche, gleich an den Dom gebaut, beeindruckt mich mit ihren stark-farbigen Fenstern. Das Tageslicht wirft flammendrote Flecke auf die Kirchenwände.

 

Der Klostergarten mit Kreuzgang verbindet beide Kirchen.

 

Die Konstantinbasilika wurde von den Römern erbaut, später von Kaiser Konstantin als Thronsaal genutzt. Der durch Größe und vor allen Dingen Höhe, beeindruckende Bau, wird heute als evangelische Kirche genutzt.

 

 

 

Ausgrabungen legten römische Thermen frei. Ich fand es sehr spannend durch die unterirdischen Gänge zu laufen, in Räume und Kammern zu blicken. An manchen Stellen fehlt die Decke, da blickt man vom "Keller" in den Himmel.

 

 

Das Kurfürstliche Palais ist für Besucher nicht zugänglich. Anders der schöne Palastgarten, der mit barocken Elementen und englischem Landschaftsgarten besticht.

 

Das Schloss wurde auf das Grundstück der damals zerstörten Basilika errichtet. Nach ihrer Wiederherstellung "küssen" sich nun beide Gebäude.

 

Die Rokoko-Skulpturen stammen aus der Werkstatt des Ferdinand Tietz. Sie wurden bestimmt vor Kurzem restauriert, denn sie strahlen in deutlichem Weiß.

 

 

 

 

Anfahrt:                  per Zug von Köln nach Trier ohne Umsteigen

                               pro Strecke 3 Stunden

Weg:                       vom Bhf. 10 Minuten Fußweg zur Porta Nigra

Besichtigungen:     alle Punkte liegen nah beieinander

Kosten:                   Eintritt nur an den Thermen

                               Schöner-Wochenendticket

Einkehr:                  überall möglich