Veitshöchheim

Schloss in Veitshöchheim
Schloss in Veitshöchheim

An der Donau gelegen, nicht weit von Würzburg entfernt, jagden, in den sumpfigen Geländen am Ort, die Fürstbischöfe aus Würzburg. Zuerst wurde ein kleines Jagdschloss gebaut. 1680 wurde es zu einer Sommerresidenz erweitert und um 1750 erstand das heutige Barockschloss, erbaut durch Balthasar Neumann.

 

Von Würzburg fährt ein Dampfer in 45 Minuten nach Veitshöchheim. An der kleinen Promenade reihen sich Restaurants mit Gastgärten. Auf der Hauptstraße in Richtung Kirche herrscht beschauliches Leben.

 

Die Kirche St. Vitus ist in üppiger barocker Pracht erstellt. Die schön geschnitzte Bestuhlung und der Altar gefallen mir sehr gut.

 

 

Die Führung durch das fürstbischöfliche Sommerschloss hat mir gut gefallen. Wie in allen bayrischen Schlössern, ist das Fotografieren verboten. Bemerkenswert sind die Holz- und Parkettböden, zum Tail noch im Orgininalzustand. In einem Raum hing noch die Original-Seidentapete. Die zerstörten Seidentapeten der restlichen Räume konnten Detail getreu restauriert werden. Die französische Herstellerfirma besaß die alten Muster noch - perfekt!

 

Der anschließende Park im Rokoko-Stil ist ungewöhnlich groß. Bäume und Büsche sind nach altem Vorlagen beschnitten. An den kilometerlangen Park-Wegen sind Brunnen, Gartenhäuschen, Putten als Blickfang aufgestellt. Ich wählte bei meinem Besuch die schattigen Wege - es war heiß!

 

Der beeindruckende Brunnen im großen See wird um 13 h angestellt. Ich war um 12 h dort und es war glühend heiß in der Sonne. Da wollte ich nicht warten.

 

 

 Besucht im Mai 2014