Kirchen in Würzburg

In Würzburg stehen unzählige Kirchen. Es hat mich interessiert, die Kirchen auch von innen zu sehen. Leider sind nicht alle geöffnet, weil sie entweder zur Uni gehören oder von einem Stift genutzt werden.

 

Meine kleine Auswahl:

 

St. Kiliansdom

ab 1040 als romanische Kirche erbaut, wurden die Seitenschiffe ca. 1500 spätgotisch umgestaltet. Den Innenbereich des Doms hat man ca. 1700 im barocken Stil stuckiert.

 

In meiner Heimatstadt Köln sind die Kirchen überwiegend romanisch oder gotisch. Die überschwengliche, weiße Pracht macht mich sprachlos.

Marienkapelle

 

Die spätgotische Hallenkirche auf dem Unteren Marktplatz wurde von den Bürgern zwischen 137 - 1480 zur Sühne erbaut.

 

Der Bau blieb ohne pfarrkirchliche Rechte und trägt somit den Titel "Kapelle". Auch die "Kramläden", die bis heute existieren, enstanden bereits 1437. 

 

Im  März 1945 brannte die Kapelle völlig aus. Der Innenraum wurde bei der Wiederherstellung modern gestaltet. 

 

Auf dem Weg von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, kam ich täglich am Markt vorbei. Selten ging ich vorüber, meistens machte ich hier eine gemütliche Pause.

 

 

Neumünster

 

Mitten im städtischen Treiben erhebt sich die barocke Fassade des Neumünsters. Schon bei meiner Ankunft fiel mir der imposante Bau auf. Die Kuppel überragt die dicht angebaute Häuserzeile.

 

Die üppige Innenausstattung fasziniert mich. Für mich isr das Neumünster die schönste Kirche Würzburgs.

 

An  der hinteren Seite ist ein Toreingan. Hier gelangte ich in das kleine Lusamgärtchen. Walther von der Vogelweide wurde hier beigesetzt - sehr geschichtsträchtig.

 

Käppele

 

volkstümlicher Name für die Wallfahrstkirche Mariä Heimsuchung. Auf halber Höhe am Hang stehend, ist sie schon von weitem zu sehen.

 

Sie wurde 1750 nach Plänen von Balthasar Neumann, anstelle einer kleinen Holzkapelle, errichtet . Diese ging auf einen Bildstock mit der Schmerzensmutter zurück, der 1640 von einem Mainfischer in seinem Weinberg während des Dreißigjährigen Krieges aufgestellt wurde. Während des Dreißigjährigen Krieges entwickelte sich ein reger Besuch zur Schmerzensmutter.

 

Zum Käppele führt ein Treppenaufgang als Kreuzweg hinauf. Die Kreuzwegstationen mit den Treppenanlagen wurden bis 2006 saniert.

 

Der barocke Innenraum ist Kleeblatt artig angelegt, über jede Ecke wölbt sich eine Kuppel.

Während meines Besuches wurde auf der Orgel gespielt. Das empfand ich als große Bereicherung.

 

Als ich den Kreuzweg hinunter stieg kamen mir etliche ältere Leute entgegen, sie wollten zur Frühmesse - Respekt bei der langen Treppe mit fast 250 Stufen.