Wernigerode, Harz

Mönche rodeten im 9. Jh. große Waldflächen, so entstand auch Wernigerode. Ab 1120 herrschten die Grafen von Wernigerode über dem Gebiet und ließen eine Burg erbauen.

Der Ort kam durch Handel und Bergbau zu Reichtum - das ist den historischen Gebäuden heute noch anzusehen.

 

Aufs Wunderschönste wurden die Gebäude restauriert. Ganze Straßenzüge versetzen den Betrachter ins Mittelalter. Die Fachwerkhäuser sind mit gedrechseltem, bemaltem Holz verziert. Der Blumenschmuck setzt das I-Tüpfelchen.

 

Die ersten Häuser wurden hinter der Sylvestri-Kirche, Am Klint gebaut. Bemerkenswert finde ich die Gasse, die eigentlich ein Hausdurchgang ist. Es ist so schmal, da darf niemand entgegen kommen.

 

Die Nachtwächterführung kann ich nur empfehlen. Während 2 Stunden erfahren die Gäste, bei einem Rundganges um die Kirche, Wissenswertes über den Ort. Am nächsten Abend bin ich allein herum gegangen und habe die idyllische Atmosphäre per Kamera eingefangen.

 

 

Jeden Morgen ging ich zum Bahnhof, wählte die unterschiedlichsten Gassen - so lernte ich die Altstadt ganz gut kennen.

Wernigerode ist ein wunderschöner Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten, Cafés und Restaurants. Alle haben Tische und Stühle auf den Straßen (Fußgängerzone) stehen. Die Schaufenster der Geschäfte sind klein, mit Holz eingefasst. Im Gegensatz zu den Glasfassaden der großen Filialen, gefällt mir das ganz besonders gut.

 

September 2014