Schloss Wernigerode

Von Wernigerode ging ich langsam bergan. WIe immer, liegen Burgen auf einem Berg "schmunzel". Am Waldweg fielen mir mächtige Eichen, mit Ästen so dick wie Stämme, auf.

 

Noch vor der Öffnungszeit war ich oben am Schloss. Das bescherte mir freie Sicht auf alle Fotomotive. Ich, schritt um das Anwesen herum, betrachtete die gewaltigen Burgmauern. Die frisch renovierten Ferienhäuser, an der äußeren Burgmauer, sehen einladend aus.

 

Die ehemalige Burg wurde Ende des 19. Jh. ganz im Stil des Historiusmus restauriert. Der Besitzer richtete sich in vielen Dingen nach dem Geschmack eines hohen Gastes, Kaiser Wilhelm II.

 

Die große Schloss-Terrasse gibt einen weiten Blick über Wernigerode frei.

 

Sehr reizvoll ist der terrassenförmig angelegte Garten am Hang. Auf verschiedenen Ebenen sind blühende Büsche und Blumen zu bewundern. Eine Terrasse ist ganz dem Wasser gewidmet. Brunnen und Bassin beherrschen den Raum.

 

Es ist ein sehr hübscher, Natur belassener Garten

Ich entlieh einen Autoguide und begann meinen Schlossrundgang.

 

Die Ausschmückung der Kapelle gefiel mir gut. Ganz besonder fielen mir die bemalten Orgelpfeifen auf. Brachte diese Mode nicht die englische Mutter des Kaisers Wilhlem II nach Deutschland? Als Gemahlin des Kronprinzen Friedrich III. ließ Victoria solche Orgelpfeifen in die Bornstedter Kirche einbauen.

 

Die Schlossräume sind an Decken und Wänden oft holzverkleidet. Der Porzellan-Kronleuchter wirkt etwas verloren unter der rustikalen Decke.

 

Nach meinem Schlossbesuch wanderte ich auf halber Höhe, auf einem urigen Waldweg durchs Christianental. Auf Höhe des Waldgasthauses ging ich ins schmale Tal.

 

Während meiner Mittagsrast fing es an zu regnen - es war das einzige Mal innerhalb meiner Harz-Woche. So entstanden die Fotos im Tal unterm Schirm.

 

Die Tiergehege oder Volieren sind wie Perlen auf er Schnur am Wegesrand aufgereiht. Der Obolus von einem Euro ist auf freiwilligen Basis zu entrichten - für mich, Ehrensache zu bezahlen.

Besuch September 2014