Türnich, Schloss und Schlosspark

 

Das barocke Schloss Türnich befindet sich im Besitz der Gräflichen Familie von und zu  Hoensbroech.

 

Durch Grundwasserabsenkung in den 80er Jahren droht das Schloss auseinander zu brechen (lt. Wikipedia). Die Gräfliche Familie arbeitet an der Instandsetzung. Soviel zum Schicksal des Schlosses.

 

Ich betrete den Park vom Eingang Türnicher Rathaus. Eine gewaltige Linden-Allee nimmt mich sofort gefangen. Sie heißt nicht umsonst „Linden-Kathedrale“. Ein breiter Weg und viele Pfade führen durch den Park zum Schloss.

 

Wer, wie ich, leicht verwilderte Park-Anlagen mag, nicht mit einem Blick das gesamte Gelände überschauen möchte, ist hier genau richtig. Viele Vogelarten leben in den Büschen und Baumkronen. In der Woche sind wenige Besucher hier, da kann ich nach Herzenslust die Tiere durch mein Fernglas beobachten.

 

Zu den Steinsetzungen im Schlosspark: Der Künstlers Marko Pogacnik entwickelte Mitte der 1980er Jahre die „Lithopunktur“, eine Methode zur Heilung von Orten und Landschaften. Ich las das Buch „Die Erde heilen“, es handelt über die Balance zwischen Ying und Yang im Schlosspark Türnich. Fand ich hoch interessant . . .

 

Der Hofladen mit seinem Dermeter-Bio-Obst, selbstgebackenem Kuchen (der Pflaumen-Streuselkuchen war köstlich) ist einen Besuch wert. Die kleine Hof-Bibliothek wurde für Café-Gäste zur Verfügung gestellt – die Bücher dürfen gelesen werden. Im Winter bollert ein mit Holz befeuerter Ofen. In den gemütlichen Korbsesseln lässt es sich gut sitzen.

 

Die Schlosskapelle ist während einer Führung zu besichtigen.

 

Anfahrt: mit dem Zug bis Erftstadt, per Bus bis Türnich, Rathaus oder mit der S-Bahn bis Horrem und weiter mit dem Bus bis Türnich, Rathaus.

Kosten: gehört zum VRS-Gebiet

Hofladen & -café: ab 15. Oktober bis März nur an den Wochenenden geöffnet

Einzelheiten siehe unter